Was braucht man für Raclette? Welche Zutaten und Utensilien?

Wir finden, es gibt doch kaum etwas Gemütlicheres, als mit lieben Menschen gemeinsam um einen Tisch zu sitzen, sich zu unterhalten und nach Herzenslust zu schlemmen. Was könnte dafür besser geeignet sein als Raclette? Dieses ursprünglich aus der Schweiz stammende Käsegericht lässt sich wunderbar gemeinsam genießen. Im Folgenden erläutern wir, welche Geräte und Zutaten du dafür brauchst, dabei stellen wir auch die verschiedenen Raclette-Variationen vor.

So funktioniert Raclette

Um ein köstliches Raclette zuzubereiten, benötigst du ein entsprechendes elektrisches Gerät. Dabei handelt es sich um einen kleinen Tischofen. Er besteht aus einem Gestell mit einer waagerechten Heizspirale, die unter einer großen Platte angebracht ist, und mehreren kleinen Behältnissen, meist in Form von Mini-Pfannen. In diese gibst du die Raclette-Zutaten und schiebst sie unter das Heizelement, nach wenigen Augenblicken schmilzt der Käse und du kannst den überbackenen Leckerbissen verzehren. Diesen Vorgang wiederholt jeder Raclette-Teilnehmer ein paar Mal, bis er satt ist. Aus diesem Grund nimmt ein Raclette-Essen einen längeren Zeitraum in Anspruch und bildet einen tollen Rahmen für einen geselligen Abend.

Tipp: Zwar gilt Raclette als typisches Wintergericht, aber du kannst es durchaus auch einmal an einem lauschigen Sommerabend auf der Terrasse oder dem Campingplatz genießen, vorausgesetzt es steht ein Stromanschluss zur Verfügung. Bestimmt kommt es als originelle Alternative zum Grillen hervorragend bei deinen Freunden an!

Raclette-Geräte: von einfach und praktisch bis luxuriös und edel

Heute erhältst du viele verschiedene Raclette-Öfen, die unterschiedliche Ausstattungsmerkmale und Funktionen bieten. Wenn du dir dieses Gericht allein mit deinem Partner häufig zubereiten möchtest, empfiehlt sich die Anschaffung eines kleinen, besonders energiesparenden Geräts mit zwei bis vier Pfännchen. Für große Familien oder Partys kommt ein Raclette in Frage, das mindestens acht Pfännchen hat. Damit sich der Inhalt leicht aus den kleinen Pfannen löst, sind sie mit einer Antihaftbeschichtung versehen. Die Abdeckplatte besteht aus ebenfalls beschichtetem Metall oder Naturstein. Darauf kannst du Fleisch und Gemüse fettarm garen.

Die Raclette-Geräte unterscheiden sich darüber hinaus hinsichtlich dieser Ausstattungsmerkmale:

  • Abmessungen und Form der Platte (oval, rund, quadratisch, rechteckig)
  • austauschbare oder fest montierte Platten
  • Kabellänge
  • Abstellfläche für das Warmhalten fertiger Pfännchen
  • Watt-Zahl
  • Gehäuse aus Kunststoff oder Edelstahl
  • Abschaltautomatik und Überhitzungsschutz

Als Raclette-Einsteiger kommst du mit einem günstigen Gerät wunderbar zurecht. Es sollte allerdings über einen Temperaturregler verfügen, damit du die Garhitze individuell einstellen kannst. Wer häufig Raclette genießt, ist mit einem leistungsstarken Gerät gut beraten, das über mehrere unterschiedliche Platten verfügt.

Tipp: Im Handel sind heutzutage praktische Multifunktions-Geräte verfügbar, mit denen du auch ein Fondue oder Crepes zubereiten kannst. Einige lassen sich zusätzlich sogar als Tischgrill nutzen.

Das brauchst du außerdem noch für ein gelungenes Raclette
Um das fertige Essen aus dem Pfännchen zu lösen, ohne es zu verkratzen, bewährt sich ein kleiner Spatel aus Holz. Bei vielen Raclette-Sets sind diese praktischen Helferchen im Lieferumfang enthalten. Außerdem solltest du für jeden Teilnehmer einen ausreichend großen und flachen Teller aufdecken. Die Zutaten für dein Raclette richtest du am besten in mehreren Schüsseln mit Servierlöffeln auf dem Tisch an.

Raclette-Rezepte nach Gusto

Ein klassische Raclette kommt mit wenigen Zutaten aus: Du benötigst dafür lediglich möglichst kleine, vorgekochte Kartoffeln (Drillinge) und Raclette-Käse. Überschlägig berechnen Köche ein halbes Pfund Kartoffeln und 200 Gramm Käse je Person. Als Gewürze und Beilage kannst du Folgendes reichen:

  • Paprika (edelsüß oder rosenscharf)
  • Gewürzgurken
  • Mixed Pickles
  • eingelegte Silberzwiebeln

Wenn du ein besonders edles Raclette machen möchtest, verwendest du exklusives Fleisch. Dafür kommen diese Sorten in Frage:

  • Rumpsteak
  • Roastbeef
  • Schweinmedaillons
  • Putenbrust
  • Lammfilet

Du schneidest das Fleisch in schmale Scheiben beziehungsweise Streifen und brätst sie kurz in der Bratpfanne.

Tipp: Die Fleischstückchen lassen sich auch prima auf der Platte des Raclettes garen.

Statt Raclette-Käse eignen sich auch viele andere Käsesorten für dieses Gericht. So schmecken zum Beispiel mittelalter Gouda, Camembert und Brie oder Blauschimmelsorten, hervorragend.

Gemüse bringt Farbe und Abwechslung in dein Raclette. Diese Sorten passen besonders gut:

  • Paprika
  • Gemüse- und Frühlingszwiebeln
  • Lauch
  • Erbsen
  • Tomaten
  • Zucchini
  • Auberginen

Auch Soßen machen das Raclette noch spannender. Du kannst entweder auf Fertigprodukte zurückgreifen oder selbst kalte Soßen, wie zum Beispiel eine Cocktail- und Vichy-Soße anmischen.
Kurzum, der kulinarischen Phantasie sind beim Raclette keinerlei Grenzen gesetzt – du stellst mit Sicherheit fest, wie viel Freude du am Ausprobieren immer neuer Zutaten hast!

Fazit: Ein Raclette-Essen macht viel Spaß und erfordert einen nur geringen Vorbereitungsaufwand. Aus diesem Grund eignet es sich ausgezeichnet zur Vermeidung von Stress an den Weihnachtsfeiertagen und anderen Festen.

Fotocredit Titelbild: Raclette Suisse

2019-09-27T10:29:29+01:00By |Haushalt|0 Comments

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